Entzündungen – ein Risikofaktor

Entzündungen – ein Risikofaktor

Den meisten Menschen sind Entzündungen, als sichtbare und oder spürbare Merkmale bekannt. Quasi jedes Organ und jeder Körperteil kann sich entzünden. Zu häufigen akuten Entzündungen unserer Gesellschaft gehören u.a. Blinddarmentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Sehnenscheidenentzündungen und viele mehr.

Entzündungen sind eine der wichtigsten Schutzfunktionen des Körpers. Unser Immunsystem bekämpft damit Verletzungen, Fremdkörper, Giftstoffe, Allergene und Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze. Von akuten Entzündungen spricht man, wenn Symptome wie Schmerzen, Schwellungen oder Hautprobleme zu spüren sind. Diese Entzündungen sind einfach zu behandeln und zu diagnostizieren.

Problematisch wird es dann, wenn Entzündungen sich schleichend und unbemerkt im Körper ausbreiten und wir trotz dieser Entzündungen keine Beschwerden haben und uns gut fühlen. Man spricht von chronischen Entzündungen oder silent inflammation.

Chronische Entzündungen können sich so weit entwickeln, dass das Immunsystem das körpereigene Gewebe angreift und es zerstört. Man spricht von sogenannten Autoimmunkrankheiten, die scheinbar plötzlich auftauchen. Durch diese Entzündungsherde werden weitere Entzündungsreaktionen gefördert, die das betroffene Organ immens und immer stärker schädigen. Die meisten chronischen Entzündungen entstehen durch Infektionen, Stress, falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Besonders Übergewichtige Menschen sind einem hohen Risiko ausgesetzt, da das weiße Fettgewebe Stoffe enthält, die Entzündungen auslösen können. Die häufigsten chronisch entzündlichen Erkrankungen sind z.B. multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis oder Diabetes Typ 1, aber auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa. Die meisten Entzündungen beginnen bereits im Mundraum. Offene Zahnhälse und andere entzündliche Vorgänge im Mundraum, sind oftmals ein Indikator für eine Lebensweise, die Entzündungen fördert. Besonders wichtig für die Mundhygiene ist das sogenannte tägliche „Ölziehen“, wodurch die Mikroflora des Mundraumes gestärkt wird und Bakterien wirklich beseitigt werden.

Um sich vor chronischen Entzündungen zu schützen ist es wichtig, schon als Vorbeugung gewisse Prinzipien zu erfüllen, um einem niedrigeren Risiko ausgesetzt zu sein. Unsere Empfehlung richtet sich nach 4 Prinzipien:

Prinzip 1: Ernährung
80% des Immunsystems ist im Darm ansässig. Es sollte speziell auf kohlenhydratreiche Produkte wie Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln und auf zuckerreiche Lebensmittel verzichtet werden. Warum? Eine Aufnahme eines Kohlenhydrates führt zu einem Anstieg der Insulinproduktion. Das Hormon Insulin fördert den Transport des Blutzuckers in die Zellen und blockiert gleichzeitig den natürlichen Fettabbau. Wir nehmen einen täglichen Überschuss an Kohlenhydraten zu uns, was zu einer Ablagerung des Überschusses in weißen Fettsäuren führt. Sauermachende Lebensmittel, wie eben Kohlenhydrate, fördern ebenfalls Entzündungen. Zu empfehlen ist eine zucker-und kohlenhydratarme Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse, Eiweiß und gesunden Fetten. Nicht zu vergessen ist eine tägliche Wasserzufuhr von mindestens 2-3 Litern.

Prinzip 2: Bewegung
Bewegung sollte täglich mindestens 30min, am besten im Freien erfolgen. Besonders Anfänger sollten im moderaten Pulsbereich bleiben, um die Milchsäure im Körper niedrig zu halten. Durch eine Bewegung im aeroben Bereich, wird die natürliche Fettverbrennung angeregt und das überschüssige Cortisol im Blut abgebaut. Eine grobe Berechnung ohne Lauf- oder Laktat-Test wäre:
Fettverbrennungspuls für Männer: (220 – Lebensalter) x 0,7
Fettverbrennungspuls für Frauen: (226 – Lebensalter) x 0,7
Der errechnete Puls plus und minus fünf Pulsschläge, ergibt die sogenannte „grüne Zone“, in der die Fettverbrennung und eine Stärkung der Ausdauer erfolgt.

Beispiel: errechneter Puls = 140 | grüne Zone liegt zwischen 135 und 145

Prinzip 3: 47 Vitalstoffe
Unser Körper braucht 47 essenzielle Vitalstoffe, die lebensnotwendig für den menschlichen Organismus sind. Vorstellbar wie ein großes Uhrwerk, fehlt ein kleines Zahnrädchen, funktioniert das gesamte Uhrwerk nicht mehr. Es liegt nahe, dass ein solcher Mängel den Stoffwechsel beeinträchtigt und damit das Entstehen einer Krankheit begünstigt. Wichtig ist alle Vitalstoffe erst zu messen und danach erst zu ergänzen. Eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel ohne Labormedizin, ist in den häufigsten Fällen kontraproduktiv.

Prinzip 4: bioenergetische Frequenztherapie
Um geschwächte Organe wieder aktiv zu stärken, ist es wichtig diese durch bestimmte Frequenzen wieder anzuregen. Um die Zellspannung zu erhöhen gibt es verschiedenste Möglichkeiten, entweder mithilfe von Mikrostrom, oder stromlos, wobei der Krankheitserreger mit der körpereigenen Frequenz überlagert und so unschädlich gemacht bzw. harmonisiert wird. Diese Therapieform ist komplett schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen, es können in manchen Fällen kurzfristige „Erstverschlimmerungen“, ähnlich der Homöopathie auftreten, die eine positive Reaktion des Körpers zeigen und erwünscht sind.

Quellen:
Gregor MF, Hotamisligil GS., 2011; Inflammatory mechanisms in obesity
Diabetes-Deutschland 2008; Entzündungssignale und Diabetes durch Bauchfett

Peter Sallaberger
Zertifizierter Neuromentaltrainer | Humanenergetiker | Therapeut für Bioenergetik, Kinesiologie, Holopathie und Frequenztherapie

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