Übersäuerung – Ein unterschätzter Faktor

Ständig Übersäuert?

Im Mittelpunkt unseres Stoffwechsels steht das Blut. Bis zu 100 Billionen unserer Körper-Zellen, werden durch das Blut in unserem Körper zu einer Einheit verbunden. Über das  Blut werden die Zellen mit sämtlichen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Ebenso muss mit Hilfe des Blutes der gesamte Körper-Organismus von Kohlen- und Harnsäure und von meistens sauren Stoffwechselendprodukten befreit werden.

Einzig in einem basischen pH-Bereich von 7,35 bis 7,45 kann unser Blut optimal fließen, bis zu 100 Billionen Zellen ernähren, den Organismus von Abfallprodukten befreien und sauber halten und viele weitere lebensnotwendige Funktionen erfüllen.

Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben unseres Stoffwechsels, den pH-Wert des Blutes auf jeden Fall stabil zu halten. Ein starkes Absinken des Blut-pH-Wertes, könnte langfristig zu Blutgerinnungsstörungen und zu einem Aderverschluss mit schwerwiegenden Folgen führen.

Aber ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist nicht nur für die Gesundheit des Blutes von enormer Bedeutung, sondern auch für die optimale Funktion des Stoffwechsels im Körper, denn auch Hormone, Enzyme und das Immunsystem, funktionieren pH-Wert abhängig.

Kontraproduktive Ernährung

Besonders die heutige Ernährung macht es uns schwer, diese Säure-Basen-Balance zu halten. Leider sind basisch ausgleichende Vitalstoffe, Enzyme, Pflanzenstoffe, Ballaststoffe in den verarbeiteten Nahrungsmitteln kaum noch vorhanden, sondern nur noch Unmengen an leeren Kalorien.

Weißmehl, Zucker, Süßwaren, Soft- und Energydrinks, Süßstoffe, Kochsalz, salzige Knabbereien, Fertiggerichte, gepökelte Fleisch- und Wurstwaren, purinhaltige Lebensmittel, uvm. belasten mit hohem Säureanteil die Ausscheidungsorgane.

Ebenso bilden beruflicher oder privater Dauerstress und flache Atmung  Kohlen-, Milch-, Harn- und Salzsäure. Zudem bewegen sich die meisten Menschen im Vergleich zu früher viel weniger oder betreiben im Gegensatz dazu, extremen Sport oder haben kraftraubende Lebensgewohnheiten.

Auf Dauer sind unsere „Puffersysteme“ und Ausscheidungsorgane wie Nieren, Leber, Darm, Lunge, Haut und Schleimhäute mit der Flut an Säuren und Schadstoffen überfordert, so dass sich saure Schadstoffe im Körper ansammeln. Nicht nur das Blut wird durch das Verklumpen der roten Blutkörperchen dickflüssiger und fließt träge, auch die Versorgung unserer Körperzellen mit lebensnotwendigem Sauerstoff und Nährstoffen verschlechtert sich dadurch.

Wenn der Weg der säureüberschüssigen Ernährungs- und Lebensweise trotzdem weiterverfolgt wird, kommt es immer häufiger zur latenten Azidose (versteckte Übersäuerung). Obwohl diese vielfach nicht erst genommen wird, sind unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, ständige Müdigkeit, Konzentrationsmangel, häufige Infekte, Hautprobleme, Verdauungsprobleme, usw. eine Folge davon.

Besonders viele Hautprobleme sind SINNVOLLE Ausscheidungen und ein Hinweis dafür, dass der Körper etwas loslassen möchte. Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan, das dürfen wir nicht vergessen!

Ablagerungen sind die Folge

Das saure oder sogar vergiftete Milieu der Haut und Schleimhäute ist die optimale Voraussetzung für die Ansiedelung von vielen Pilzen. Pilze gelten als Säure- und Giftfresser. Sie verschwinden nur dauerhaft, wenn das saure Milieu und die Schwermetall-Belastung im Körper wieder in eine gesunde Balance gebracht wird.

Unser Organismus neutralisiert mit Hilfe von basenbildenden Vitalstoffen die Säuren und Schadstoffe, um nicht davon verätzt zu werden. Aufgrund des Vitalstoffmangels in der heutigen Nahrung und natürlich aufgrund der schlechten und einseitigen Ernährung, wird der Organismus gezwungen, seine eigenen Mineralstoffdepots anzugreifen. Er mobilisiert so Mineralstoffe aus Haut, Haaren, Knochen, Zähnen, Gelenken, Knochen um Säuren und Schadstoffe zu neutralisieren. Haarverlust, Karies, Osteoporose, Übergewicht, Cellulite, Bandscheibenleiden, usw. können die Folgen davon sein.

Leider entstehen bei der Neutralisierung von Säuren und Schadstoffen mit Hilfe der Mineralstoffe neutrale Salze. Unsere Ausscheidungsorgane können weder beliebig große Mengen an Säuren und Schadstoffen, noch die Schlacken aus diesen gebildeten Neutralsalze, ausscheiden. Bei Überlastung werden diese als Schlacken abgelagert. Cellulite und Bierbauch sind die ersten Anzeichen dafür. Rheuma, Gallen- Nieren- und Blasensteine, Lipome, Fibrome können sich manifestieren.

Sind die Deponien zuerst in Fett-, Bindegewebe und in der Muskulatur gefüllt, kommt es danach zu Ablagerungen in den Gelenken, Aderwänden, Nieren, Harn- und Gallenblase. Später auch in den Organen und zuletzt im Gehirn und im Herzen.

Der Grund,  warum sich besonders in Händen und Füßen und auch in den Knien und Knöcheln Ablagerungen anlegen, ist, dass  an diesen Stellen niedrigere Temperaturen herrschen, als in der Körpermitte und die Durchblutung in diesen Regionen langsamer ist. Deshalb ist auch ein verspannter Nacken- und Schulterbereich schlecht durchblutet und lagern sich dort auch leichter Schlacken ab.

Wie kann man vorbeugen bzw. entsäuern?

  1. Eine Änderung der bisherigen Lebensgewohnheiten bei Übersäuerung ist ein absolutes MUSS!
  2. Trinken Sie ausreichend – mindestens 2 Liter – zellgängiges Leitungswasser
  3. Zum Schlacken-Lösen haben sich Gemüsesäfte, aber auch Kräutertees sehr bewährt. Die Rezeptur ist dabei aber entscheidend (z.B. der 7×7 Tee von P. Jentschura)
  4. Gesunde Ernährung ist unverzichtbar – ernähren Sie sich so natürlich wie möglich
  5. Verzichten Sie auf Kohlenhydrate wie Brot, Getreideprodukte, Zucker und Süßstoffe, schlechte Fette, Alkohol, Kaffee
  6. Vitalisieren Sie Ihren Körper. Vitalstoffe-Mängel messen lassen und ausgleichen – es gibt 47 Vitalstoffe die lebensnotwendig sind!
  7. Aufbau und Stärkung der Entgiftungsorgane durch energetische Frequenz-Anwendungen
  8. Tägliche Bewegung
  9. Verzicht auf Rauchen und andere Suchtgifte!
  10. Lassen Sie täglichen Stress durch verschiedene Entspannungs-Maßnahmen los
  11. Ausscheiden der Schlackenstoffe durch Basenanwendungen (innerlich und äußerlich) mit basischer Körperpflege wie Basenduschen, Basen-Fußbäder, Ganzkörperbäder, Bürsten des Körpers in Ausscheidungsrichtung, Basenwickel für Nacken, Oberkörper, Beine, Basen-Deo
  12. Richtig atmen!

Quellen:
Zivilisatoselos, Peter Jentschura/Josef Lohkämper
Gesundheit durch Entschlackung, Peter Jentschura/Josef Lohkämper

Astrid Sallaberger
11 jährige Erfahrung im Bereich energetische Frequenztheraphie. Therapeutin für Bioenergetik , Holopathie und Frequenztheraphie

Antworten

Teilen

Link in die Zwischenablage kopieren

Kopieren